Technische Beschreibung

Hast du eine Testversion oder hast Du schon Deinen eigenen ANTON? Um bei der Erkundung von ANTON möglichst zügig voran zu kommen, empfehle ich Dir einen zweiten Bildschirm zu nutzen. Auf dem 2. Bildschirm zeigst Du das jeweilige Modul der ANTON digisuite an, zu dem Dir dann auf Deinem 1. Bildschirm die Erklärung angezeigt wird.
– Ein laaaannnger Film dazu folgt in Kürze 🙂

Die Beschreibung ist nicht abschließend und beschreibt nur die zur Bearbeitung der gängigen Arbeitsschritte notwendigen Module. Die Beschreibung folgt den beispielhaft festgelegten Arbeitsschritten.

1. Leadgenerierung durch die Kanäle xy
– Messen
– Katalogversand
– Facebook / Xing
– persönliche Kontakte …

2. Leadaufnahme in der ADS und Aufbereitung

3. Lead Treatment
– wie wird der Neukunde und der Bestandkunde als Händler, Werbeagentur, Industriekunde betreut

4. Lead Awareness herstellen
– welche Werbeartikel interessieren wen, wann und wie kommt die Information zum Kunden

5. Lead Detection Plan
– wann zuckt der Kunde, hat Interesse
– Beispiel: wie erfährt der Vertrieb von Anruf, Blogkommentar, Facebook: was hat der Neukunde geschrieben

6. Convert
– Wandelung in einen Auftrag

7. Service
– welchen Service leistest Du nach der Bestellung
– bedanken per Mail, mit einer Postkarte, Flasche Wein…

8. Control
– Auftragseingang
– Doings je Mitarbeiter
– Marge nach VE
– Gesamtmarge
– Marge mit Lieferant
– Reklamation je Lieferant
– einfach Ihre Lieblingszahlen…
Variabel bis auf Feldebene über 3 relative Module hinweg

Technischer Leistungsumfang der ANTON digisuite – zugeordnet nach den Arbeitschritten 1 – 8 wie oben erwähnt
(augenommen Modulverfolger, RSS, FieldFormulas, Einkaufsbestellung, Recycle Bin, Artikel PIM/Lager und benutzerdefinierte Module):

1) Leadgenerierung und
2) Leadaufnahme

Modul Anfrage

  • Aufnahme der Anfrage/Leadinformationen via Schnittstelle oder Import und Darstellung der erforderlichen Leadinformationen
  • wichtigste Sortierungen: je Mitarbeiter, Prozess- und Kampagnenschritt.

 

Auswertung über Berichte bis auf Feldebene, Bearbeitung durch Kampagnen

  • möglicher vollautomatischer Output: Mail, Aufgabe, Termin, SMS, Ticket, Übergabe an anderes Modul (bspw. Angebotserstellung), Massenbearbeitungen, Dokumentenerstellung, Steuerung durch Ereignisse oder Zeitpunkte oder Fristen.

 

Zielsetzung ist die Leadaufnahme und Aufbereitung

  • Festlegung der erforderlichen Lead- und Statusinformationen
  • Vorbereitung auf das Treatment

3) Lead Treatment

Modul Kampagnen

  • Aufnahme und Ausgabe der Kampagneninformation und Darstellung der erforderlichen Kampagnen
  • wichtigste Sortierungen: je Mitarbeiter, je Kundengruppe.

 

Auswertung über Berichte bis auf Feldebene, Bearbeitung durch Marketing

  • möglicher vollautomatischer Output: Mail, Aufgabe, Termin, SMS, Ticket, Übergabe an anderes System oder Dienstleister (Versand von Werbeartikeln, Geschenken….), Steuerung durch Ereignisse, Zeitpunkte oder Termine und Aufgaben für das Marketing bzw. die zuständigen Mitarbeiter.

 

Modul Aufgaben und Termine

  • Aufgaben und Terminverwaltung
  • wichtigste Sortierungen je Mitarbeiter fällig, überfällig, durchgeführt und verschoben.

 

Modul Relations

  • Aufnahme und Darstellung der möglichen Relationen des Leads in einer 1-n Beziehung.

 

Ziel ist die Abbildung und Berücksichtigung vorhandener und bekannter Relationen

  • bspw. provisionspflichtiges Geschäft, Empfehlung von …

4) Lead Awareness herstellen/halten

Module Kampagnen
– Ziele
– Meilensteine
– Zielaufgaben
– Aufgaben und Termine, Berichte, Diagramme, Mail/Webmail, Knowledgebase, Kampagnen.

Die Module Ziele und/Zielaufgaben
dienen unternehmensweit der Aufnahme und Abbildung von Gesamt-, Teil- oder Projektzielen. Und in diesem Fall der Kampagnensteuerung, Qualitätsüberwachung und Erfolgsabbildung.

Das Modul Aufgaben und Termine
unterstützt bei der Terminierung und Koordination der erforderlichen „Arbeitsleistungen“. Die Erfolgsmessung liefern Diagramme und, wie oben, bis auf Feldebene laufende, in diesem Fall relative Berichte (max. über 3 Module).

Mail und Webmail
dient der Versendung von Mails
– der Ausbringung von Kampagneninhalten.

Der der Ausbringungskanal Post wird durch Excel Export Listen unterstützt.
Der der Ausbringskanal Social Media wird durch Anbindung des Moduls Knowledgebase realisiert.
Das „Posting“ in den eigenen Blog oder auf die eigene Webseite wird standardmäßig unterstützt.
Eine Anbindung an fremdverwaltete Social Media Kanäle verursacht einen hohen Pflegeaufwand für erforderliche Schnittstellen.

5) Lead Detection Plan

Module Berichte, Termine, Aufgaben, Anruf Journal, Notizen
– Cron Tasks
– Mail Manager.

 

Sobald das Lead „zuckt“, sollte die Kundenansprache in Richtung „Zuckung“ angepasst werden. Mit den genannten Modulen wird die Veränderung/Zuckung aufgenommen und auf die „Veränderung/Zuckung“ des Leads reagiert. Eine Veränderung kann durch die zur Verfügung stehenden Kanäle ausgelöst werden

  •  Telefon, Mail, Webform, Blog, Kommentierung in den Leadkanälen (Xing, Facebook, LinkedIn, Messen, Roadshows), Kundenbefragungen.

 

Die Veränderung wird durch 4 Eskalationsszenarien für den verantwortlichen Mitarbeiter oder Anton offensichtlich und danach bearbeitet.

  1. an Anton durch Änderungen in der Leadcard.
  2. An Anton durch Klick auf einen Link in einer Webseite, einer Mail oder durch Nutzung des Kundenportals
  3. zu den Detections 1 und 2 an den Mitarbeiter via Termin, Aufgabe oder Liste.
  4. durch einen Bericht an den Mitarbeiter über neu verfasste Notizen oder Telefonnotizen bei allen oder speziell gemonitorten Leads (im Service sell auch für Kunden).

 

Das Anruf Journal
monitort eingehende Anrufe (DTS und SistrixAnbindung besteht),

Webforms
(zu erreichen über Einstellungen) bringen Kundendaten auf eigenen Webseiten aus und ermöglichen dem Kunden „Eingaben“ zu machen (bspw. webbasierte Befragungen).

CronTask
nutzt Anton zur Erledigung seiner Aufgabe Änderungen aufzudecken.

Im Workflowmanager
(zu erreichen über Einstellungen) werden Antons Aufgaben nach Änderungen definiert.

6) Convert

Modul Firmen

  • Trennung von Firmen- und Ansprechpartnerinformationen. Darstellung einer Mutter-Tochtergesellschaft Hierarchie. Alles übige folgt in der Logik und im Doing der Informationsquelle, dem

 

Lead Modul Ansprechpartner

  • Trennung von Firmen- und Ansprechpartnerinformationen. Alles übige folgt in der Logik und im Doing der Informationsquelle, dem

 

Lead Module Angebote, Artikel und Lieferanten

  • Erzeugung von Angeboten unter Einbezug von Fremdleistungen. Trennung in Produkt und Dienstleistung. Das Modul Artikel ist ein hochleistungsfähiges PIM-System. Dieses wird nicht behandelt. Bitte frage im Blog nach einer Erklärung oder wende Dich an Sales.

 

Modul Verkaufschancen

  • Abbildung und Ausgabe der zu Angeboten erforderlichen Kriterien, die dann valide Auskunft zu künftigen Auftragseingängen ausgeben. Auswertbar bis auf Feldebene. Bearbeitung manuell, Kontrolle durch Berichte und Diagramme auf der Startseite für den Mitarbeiter selbst und den/die VL/GL.

 

Modul Aufträge

  • wie Angebote Modul Rechnung
  • wie Aufträge

7) Service

Module Customer Portal
– Tickets
– Berichte
– Aufgaben
– Support Verträge
– Dienstleistungen
– Ziele
– Knowledgebase
– Dokumente
– Kampagnen.

Im Customer Portal kann der Kunde teilweise seine Daten einsehen, Tickets aufgeben und den Verlauf monitoren. Berichte sorgen für die Auswertung von Tickets und liefern die Basis für die Rechnungsstellung an den Kunden; gleichermaßen Informationen zu Aufkommen, Art und zur Bearbeitungsgeschwindigkeit und Menge der Abarbeitung ggf. je Mitarbeiter.

Das Modul Aufgaben erlaubt die Weitergabe von Unteraufgaben ohne die Kontrolle zum Ticket mit delegieren zu müssen. Die Module Dienstleistungen und Support Verträge informieren über eingesetzte eigene Dienstleistungen.

Das Modul Support Verträge informiert zu der zwangsläufig auftretenden Frage der Kostenübernahme.

Das Modul Ziele kann hier eingebunden werden, wenn zu einem Kundenziel Tickets zur Lösung eingesetzt werden. Einmal gelöste Kundenprobleme können als Artikel der Knowledgebase zugefügt werden (siehe Ausgabekanäle weiter oben). Welche Dokumente zur Problemlösung eingesetzt werden, wird im Bereich Dokumente dokumentiert.

Das Modul Kampagnen dient im Service dem Resell, Cross Sell und upSell an bestehende Kunden. Berichte liefern die erforderlichen Daten.

8) Control

Das Modul Diagramme und die Startseite
liefern in Verbindung mit Berichten tagesaktuelle Aktivitäten- und Erfolgsübersichten als Feedback für Mitarbeiter und Führungskräfte. Nicht in diesem Zusammenhang genannte oder genutze Module und deren Nutzen ggf. zusätzliche noch nicht genannte Nutzen.

Modul Bestandsverwaltung
Dieses Modul unterstützt die Bestandsverwaltung von Lizenzen, Hardware und ggf. auch sämtlichem Inventar im eigenen Betrieb oder auch am Standort des Kunden.

Modul Tooltip
Auf Feldebene können administratorseitig für jedes Feld Tips zur Verwendung und Befüllung von Datenfeldern gegeben werden. Die Tooltips helfen auch bei der visuellen Nutzerführung. Das jeweilige mit Tooltip belegte Feld wird durch ein Icon gekennzeichnet. Die Pflege erfolgt in der Pflegeoberfläche durch Eingabe des Tips.

Modul Dokumente
unterstützt die zentrale Datenpflege von Dokumenten, wie z.B. Arbeitsanweisungen, Anleitungen, Marketingdokumente, Versicherungen, Arbeitsverträgen, Präsentationen und v.a.m.

Die Startseite
zeigt die gewünschten Controllinginformationen in Form von Diagrammen oder Listen.
Zusätzlich einen persönlichen Notizblock. In das System eingebunden wird der Notizblock als „Parkplatz für Chatverläufe“.

Modul Meine Seiten

bildet innerhalb des Systems eine Lesezeichenliste je User. Der Marketingmanager nutzt meine Seiten für den Abruf von Seiten, die Content für die Kundenkommunikation liefern. Bspw. „Google Alerts“, Blogs oder wichtige Branchenseiten von Verbänden.

Modul Preislisten
nimmt die im Unternehmen vorhandenen Preislisten auf und stellt diese dem Nutzer zur Verfügung. Wenn diese Modul benötigt wird, ist die Verwendung im Sinne der Ausgabe via PDF zu konfigurieren (Pixelschubsen). Systemseitig ist einen Trennung von Artikeln und Dienstleistungen eingestellt.

Modul E-Mail/Webmail
Dieses Modul arbeitet in Verbindung mit dem Mailscanner als „Ordnungssystem“. Jede Mail von und zu einer Mailadresse wird bei dem Ansprechpartner abgelegt, der die betreffende Mailadresse im Datensatz führt. Darüberhinaus wird dieses Modul genutzt:

a) zur vollautomatischen Wettbewerbsbeobachtung
b) zur vollautomatischen Verfolgung von Kundenaktivitäten und
c) zur vollautomatischen Generierung von Marketingcontent

Modul Berichte
Alle Module stehen in Relation zueinander. Jede Relation ist auswertbar und auch im Bereich Kampagnen nutzbar. Daten aus nur einem Modul stehen als Liste und nutzbare Date zur Verfügung. Unterschiede: Anton nenne mir alle Kunden aus Österreich = Liste. Anton nenne mir alle Kunde aus Österreich, die ein erhöhtes Ticketaufkommen haben = Bericht.

Jedes Modul hat direkte Verbindungen zu anderen Modulen. Die Verbindungen unter Modulen bestehen dann, wenn sich daraus ein Nutzen für das Gesamtsystem ergibt. Berichte können vollautomatisch erstellt und an jeden Benutzer zu beliebigen Zeitpunkten ausgebracht werden.
Die Ausbringung erfolgt standardmäßig per Mail.

Für die Systempflege steht eine Pflegeoberfläche zur Verfügung, die die Pflege in über 90% der Fälle im Self Service erlaubt. Die Pflegeoberfläche unterteilt sich in folgende Bereiche:

  1. Benutzer- und Rechteverwaltung
  2. Studio zur Konfiguration der Module
  3. Vorlagenmanager zur Erstellung von Unternehmensinformationen, Mailvorlagen und Benachrichtigungen.

Weiterhin stehen folgende Werkzeuge zur Verfügung:
Einsteller für Steuern und Währungen, Mailserverclient, AGB Konfigurator, Nummerierungsmanager, Workflowmanager, Webformmanager, MailScanmanager, CronJob Manager, Kundenportalmanager. Sprachversionen.

Die ANTON digisuite steht in der Basiskonfiguration in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung. Sprachbibliotheken erlauben die Erweiterung in jede andere Sprache. Die Sprachenpflege für individuelle Felder ist in der Verantwortung des Kunden.

Tickets und Support im laufenden Betrieb.
Tickets erreichen uns durch das Kundenportal in den Kategorien Fehler oder Weiterentwicklung. Fehler werden für den Kunden kostenneutral behoben. In der Kategorie Entwicklung erreichen uns Tickets zu gewünschten Weiterentwicklungen oder Anwenderfragen.

Weiterentwicklungen werden bis zu einem Aufwand von 1 Stunde ohne Kostenschätzung durchgeführt und im 1/2 h Takt abgerechnet. Umfangreiche Entwicklungswünsche werden nach freigegebener Aufwandsschätzung ausgeführt. Anwenderfragen werden nach Aufwand im 1/4 h Takt abgerechnet.

Anwenderfragen beantworten wir je nach Kundenwunsch wie folgt:

a) durch Übersendung einer Anleitung.
b) durch gemeinsame Lösung des Problems mittels Screensharing.
c) durch Übersendung einer ggf. bestehenden Musterlösung aus der Knowledgebase.

Weiterer Support und Beratung gemäß Preisen auf www.e-wert.de nach Aufwandsschätzung durch die ewert GmbH und nach Freigabe durch den Kunden.

Es geht los

  • die ersten Schritte Einrichtung
  • die Grundkonfiguration einer ANTON digisuite erfolgt durch den Nutzer.
    Eine entsprechende Anleitung ist in der Auslieferungsversion enthalten.

Digitalisierung ist ein intensiver und strukturierender Lernprozess. Um beim Lernen a) Spass haben zu können und b) mit kurzen effektiven Sprints ans Ziel zu kommen, setzen wir auf die Verwendung der Tool’s Ziele (Meilensteine und Zielaufgaben) und Chats in Verbindung mit Berichten.

Berichte geben in diesem Zusammenhang zeitnah Feedback über Erreichtes und Geleistetes. Der Chat erfolgt über das eingebundene Tool „Slack“ und reduziert langwierige und demotivierende Abstimmungsprozesse so weit als möglich. Ziele, Zielaufgaben und Meilensteine strukturieren und visualisieren das Ziel selbst und den Weg zum Ziel. Diese sind im- und exportierbar, um Arbeitsziele reproduzierbar zu machen.

Sobald diese Tools durch die „Digitalisierer“ bestimmungsgemäß genutzt werden, steigt die Motivation und Umsetzungsgeschwindigkeit. Die durch die Tools objektivierten Erfolge dynamisieren die Handlungen der „Digitalisierer“ im Entstehungsprozess. Im laufenden Betrieb dynamisieren sich die Handlungen der Anwender. In der Folge dynamisieren sich die Handlungen von Kunden gleichermaßen. Es macht Spaß mit „Dir – Deinem Unternehmen zu kommunizieren“.

Die Digitalisierung erfordert eine Fehlerkultur. Die Fehlerkultur fördert das Handeln und die Umsetzung „wo gehobelt wird fallen Späne“. Dort wo Späne fallen, also Fehler gemacht werden, entsteht Handlungsbedarf mit hoher Priorität (Kaizen). Eine so gelebte Fehlerkultur führt zur schnellen und effektiven Prozessverbesserung zugunsten des Unternehmens, der Mitarbeiter und letztendlich der Kunden.

ANTON – structures – saves time – makes money (happy).